discovering

hands

Brustkrebs ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung und eine der häufigsten Todesursachen von Frauen. Discovering Hands bildet blinde Frauen zu medizinischen Tastuntersucherinnen aus. So verbessern sie einerseits die Brustkrebsfrüherkennung, und bieten andererseits Frauen mit Behinderung einen Arbeitsplatz.

 

kurz & knapp

Gründung: 2006

Gründer*innen:
Dr. Frank Hoffmann

Im Portfolio seit: 2014

Fonds: BonVenture II

SDG03: Gesundheit und WohlergehenSDG03: Gesundheit und WohlergehenSDG10: Weniger UngleichheitenSDG10: Weniger Ungleichheiten
Herausforderung

Jedes Jahr erkranken in Deutschland knapp 70.000 Frauen an Brustkrebs – nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen. Frank Hoffmann, selbst Gynäkologe, stellte die einzige Methode zur Früherkennung bei Frauen unter 50 infrage: die von Gynäkologen unter Zeitdruck durchgeführte Tastuntersuchung.

Frank Hoffmann / Gründer

Lösung

Eines morgens unter der Dusche kam ihm die Idee: Blinde, eigens ausgebildete Frauen würden einen viel besseren Job machen als er – wegen ihres besseren Tastsinns, und weil sie sich auf die Tastuntersuchung spezialisieren könnten.

Wirkung

Frank Hofmann hatte recht: Die blinden MTUs ertasten circa 30 Prozent mehr Gewebe­veränderungen als er und andere Ärzte. Und je kleiner der Krebs bei der Entdeckung, desto besser die Überlebenschancen der Betroffenen.

Wirkung

Außerdem bekommen die blinden Tastuntersucherinnen so die Chance auf einen vollwertigen Arbeitsplatz mit einer sinnvollen Aufgabe.