innatura

gGmbH

Jedes Jahr werden in Deutschland neuwertige Waren mit einem Marktwert von mehr als 7 Milliarden Euro, z. B. aufgrund von Überproduktion, vernichtet. Innatura wirbt aussortierte, aber neuwertige Sachspenden von Herstellern ein und verteilt diese an gemeinnützige Organisationen weiter. Deren Arbeit wird so entscheidend unterstützt. Die Organisationen geben die Artikel entweder an Bedürftige (Spielzeug, Hygieneartikel, Haushaltswaren etc.), oder sie können ihre eigene Verwaltung damit kostengünstiger betreiben (Büroausstattung, Computerzubehör, Werkzeug etc.). Zielgruppe sind vor allem gemeinnützige Organisationen mit kleinem Budget. Für sie fällt lediglich eine Gebühr an, mit der ein Teil der Selbstkosten der innatura gedeckt werden sollen.

kurz & knapp

Gründung: 2013

Gründer*innen:
Dr. Juliane Kronen

Im Portfolio seit: 2013

Fonds: BonVenture II

SDG08: Gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches WachstumSDG08: Gute Arbeitsplätze und wirtschaftliches WachstumSDG09: Innovation und InfrastrukturSDG09: Innovation und Infrastruktur
Herausforderung

»Ein früherer Kollege rief mich 2009 an und sagte: Ich habe hier 200.000 Flaschen auf dem Hof stehen, falsch etikettiert, die Ware hundertprozentig in Ordnung. Kennst du jemanden, der das braucht?«

Dr. Juliane Kronen / Gründerin innatura gGmbH

Herausforderung

Die Ware musste schnell auf eigene Kosten abgeholt werden, und durfte nicht auf dem Schwarzmarkt auftauchen. Letztlich scheiterte die Shampoo-Rettung: Keine Organisation verfügt über Logistik und Lager für derart große Spenden. Genau da setzte Juliane Kronen an.

Lösung

2013 startete Juliane Kronen das neue Sozialunternehmen: Innatura nimmt große Sachspenden von Herstellern oder Händlern an, lagert sie und gibt sie gegen eine kleine Gebühr an gemeinnützige Organisationen weiter. Mit der Vermittlungsgebühr finanziert sich die innatura gGmbH.

Wirkung

Inzwischen hat das Unternehmen Sachspenden im Wert von über acht Millionen Euro vor dem Müll gerettet und an gemeinnützige Organisationen vermittelt. Die Organisationen konnten ihre Ausgaben für diese Produkte im Schnitt auf etwa 15 Prozent senken.