sira Projekte

GmbH

Ziel von sira ist es, dass alle Kinder einen Betreuungsplatz kriegen, der möglichst genau ihrem Bedarf und dem ihrer Familie entspricht. Momentan gehen Eltern bei der Kinderbetreuung zu viele Kompromisse ein oder zahlen sehr viel Geld. Vor allem berufstätige Eltern finden oft keinen Betreuungsplatz, mit dem sie Familie und Beruf gut vereinen können. Ein Grund: Die meisten Kitas in Deutschland sind große Einrichtungen und können nicht gut auf verschiedene individuelle Bedarfe der Eltern reagieren. sira hat das Konzept der Mini-Kitas entwickelt und macht damit die Einrichtung neuer Betreuungsplätze schneller, flexibler und dezentraler. Einen Teil ihrer Mini-Kitas und Großtagespflegen plant sira mit betrieblicher Unterstützung, in Kooperation mit Arbeitgebern an ihrem jeweiligen Standort. Sie haben einen hohen Betreuungsschlüssel und sind anpassbar an den Bedarf von Eltern und Arbeitgeber. Dadurch können auch kleine und mittelgroße Arbeitgeber eine betriebliche Kinderbetreuung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten. Mittlerweile setzt sira das Konzept aber auch immer häufiger für öffentliche Auftraggeber um, zum Beispiel in Kooperation mit der Stadt Köln oder der Stadt Straubing. Der Vorteil für Kommunen: neue Betreuungsplätze können schnell und kostengünstig geschaffen werden – auch dort, wo große Kitas keinen Platz mehr haben.

kurz & knapp

Gründung: 2012

Gründer*innen:
Christina Ramgraber, David Siekaczek

Im Portfolio seit: 2021

Fonds: BonVenture IV

SDG04: Hochwertige BildungSDG04: Hochwertige BildungSDG05: Gleichberechtigung der GeschlechterSDG05: Gleichberechtigung der Geschlechter
Herausforderung

Lange Wartelisten, weite Wege, unpassende Öffnungs- und Schließzeiten oder hohe Betreuungskosten – die Suche nach einem Kitaplatz stellt viele Eltern vor große Herausforderungen.

Herausforderung

Viele kleinere und mittlere Unternehmen würden außerdem von einem gesicherten Wiedereinstieg ihrer Mitarbeiter*innen nach der Elternzeit profitieren. Eine eigene Betriebs-Kita scheitert jedoch schnell am Know-how oder an den nötigen Ressourcen.

Lösung

Christina Ramgraber und David Siekaczek setzen auf ein neues Modell: die Mini-Kitas. Sie sind auf kleine Gruppen spezialisiert und finden in Bestandsimmobilien Platz. Damit schließen sie die Lücke, die die großen Einrichtungen nicht füllen können.

Wirkung

Arbeitgeber und auch Kommunen können nun gemeinsam mit sira schnell und unkompliziert auf den wachsenden Betreuungsbedarf reagieren. Durch das gemeinsame Projekt schafft sira außerdem Empathie und Vertrauen zwischen Pädagog*innen und Arbeitgebern.