Wald21 GmbH

Die 2007 gegründete Wald21 GmbH will Feldholz in Deutschland marktfähig machen. Feldhölzer sind schnell wachsende Baumarten, die mehrfach geerntet werden können. Damit kann der nachwachsende Rohstoff Holz gezielt zur Biomassegewinnung genutzt werden. Feldholzanbau ist eine sanfte Form der Landwirtschaft: es werden keine Pestizide sowie kaum Herbizide und Düngemittel benötigt. Außerdem wird nur alle drei bis acht Jahre geerntet. 

 

kurz & knapp

Gründung: 2007

Gründer*innen:
Wolfram Kudlich

Im Portfolio seit: 2010

Fonds: BonVenture III

SDG07: Erneuerbare EnergienSDG07: Erneuerbare EnergienSDG13: Maßnahmen zum KlimaschutzSDG13: Maßnahmen zum Klimaschutz
Herausforderung

Die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz steigt, doch gleichzeitig müssen wir unsere natürlichen Wälder schützen. Landwirte und Kommunen sind verunsichert, wie sie diesen Spagat leisten können.

Lösung

Die Wald21 GmbH hat ein umfassendes Dienstleistungskonzept für Feldholz-Anbau entwickelt. Feldholz ist kein Wald, sondern eine landwirtschaftliche Dauerkultur. Im Vergleich zu Ackerkulturen wie Raps und Mais hat Feldholz eine deutlich bessere Umweltwirkung.

Lösung

Die Energiewälder legt Wald21 in regional gebündelten Anbaugebieten (Clustern) an. Das erhöht die Effizienz bei der Ernte und verkürzt die Wege zu den Abnehmern, etwa Holzheizkraftwerken.

Wirkung

Durch Kurzumtriebsplantagen (KUP) profitieren Landwirte von steigenden Energiepreisen und erzielen ein Einkommen, das unabhängig von Marktfruchtschwankungen ist. 1 Hektar KUP ersetzt dabei pro Jahr 4.000-6.000 Liter Heizöl und spart so zwischen 10 Tonnen und 18 Tonnen CO2.

Wirkung

„Ich bin fest davon überzeugt, dass der Anbau von Agrarholz einen wichtigen Beitrag zu einer modernen Klimapolitik und nachhaltigen Rohstofferzeugung darstellt.“

Wolfram Kudlich / Gründer